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Ärzte - Hotline

Gründung der Osteoporose Stiftung Deutschland

Spendenaufruf Osteoporose Stiftung Deutschland

 

 

 

 

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Osteoporose Stiftung Deutschland

Bone and Joint Decade 2000-2010.

Das Jahrzehnt der Knochen und Gelenkerkrankungen.

Mehrere hundert Millionen Menschen weltweit leiden unter Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane sowie chronischen Schmerzen und Behinderungen. Arthritis und Erkrankungen des Bewegungsapparates stehen bereits jetzt mit an erster Stelle für Krankenhausaufenthalte, Behinderungen am Arbeitsplatz und Krankmeldungen (jede zweite Krankmeldung erfolgt wegen Rückenschmerzen).

In den kommenden 20 Jahren wird sich die Zunahme von Erkrankungen der Knochen und Gelenke noch verstärken. Gelenkerkrankungen umfassen bereits heute mehr als die Hälfte aller chronischen Erkrankungen bei Patienten über 60 Jahre. Osteoporosebedingte Frakturen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Weltweit wird ein Anstieg der Schenkelhalsfrakturen von 1,7 Mio. im Jahre 1990 auf 6,3 Mio. im Jahre 2050 erwartet.

„Gelenk- oder Rheumaerkrankungen sind weltweit die häufigsten Erkrankungen. Diese Leiden beeinflussen ganz erheblich die Gesundheit und die Lebensqualität und bedeuten einen dramatischen Anstieg der Gesundheitskosten", stellte Dr. Gro Harlem Brundtland, Generaldirektorin der WHO, fest.

In Deutschland ist die Erkrankung der Bewegungsorgane der zweitgrößte Krankheitsbereich. 1994 wurden allein für die Erkrankungen des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes rund 43,5 Milliarden D-Mark aufgewandt.

Innerhalb dieser Erkrankungen steht insbesondere die Osteoporose im Vordergrund der Aufmerksamkeit. Die jährlichen direkten und indirekten Kosten sind beträchtlich. Sie werden für Deutschland auf 2,5 bis 3 Milliarden Euro geschätzt.

In Deutschland existiert ein Netzwerk der „Bone and Joint Decade". Dem Netzwerk gehören die unterschiedlichsten Fachgesellschaften an.

Begründung zur Stiftung

Nachdem durch die unterschiedlichsten deutschen Fachgesellschaften in Zusammenarbeit im Rahmen des Bone and Joint Decade 2000-2010 auf der medizinisch-wissenschaftlichen Ebene ihre Aufgaben wahrnehmen, ist es unabdingbar auf der Ebene der Bürger und Betroffenen sich in diese sinnvollen Bestrebungen einzubinden.

Einerseits haben Osteoporose-Patienten die Möglichkeit sich bei den deutschen Osteoporose Patientenverbänden zu organisieren, (die bisher allerdings noch nicht flächendeckend vorhanden sind) – andererseits besteht dringende Notwendigkeit Präventions-Strategien in das Bewusstsein auch der jüngeren Bevölkerung zu bringen. Gerade im Kindes- und Jugend-Erwachsenenalter gibt es kaum Wahrnehmung für die fatalen Folgen der Krankheit Osteoporose.

Die Konsequenz von Nichtbeachtung notwendiger Vorsorge kann im fortgeschrittenen Alter zu erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen und damit das deutsche Gesundheitswesen künftig dramatisch überfordern.

Stiftungszweck

Die Stiftung betrachtet es als ihre Aufgabe Vorsorge und Prävention durch Selbsthilfe-Strategien zur Veränderung des Lebensstils und Aufklärung zum Krankheitsbild Osteoporose zu unterstützen.

Sie will Präventionsstrategien entwickeln, aber auch bei Osteoporose-Betroffenen zur Umsetzung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen Hilfestellung leisten.

Sie will dazu Versorgungsforschung bei Osteoporose unterstützen um Rahmenbedingungen schaffen zu können in denen Prävention und Versorgung in Verbindung mit der Befähigung und Beteiligung der Betroffenen gewährleistet ist.(z.B. Integrierte Versorgung)

Dadurch kann das Gesundheitswesen entlastet und ergänzt werden. Die Osteoporose-Stiftung Deutschland leistet damit einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheitsvorsorge.

Folgende Schwerpunkte sollen dabei berücksichtigt werden:

Förderung von Maßnahmen

• zur Aus- und Weiterbildung von z.B.

  • Multiplikatoren – Laien – Pfleger/innen – Altenbetreuer/innen Ärzte usw.

• zur Selbsthilfe z.B.

  • in Selbsthilfegruppen vor Ort
  • Aufklärung zum Krankheitsbild Osteoporose
  • Sicherstellung von aktiver Selbsthilfe

(z.B.Reha-Sport und Funktionstraing)

• von innovativen Projekten zur Prävention z. B.
  •  Aufklärungs-Kampagnen für Kinder / Jugend / Erwachsene (primär Prävention)
  • Adäquate Diagnostik und Therapie (sekundär Prävention) - Compliance zwischen Arzt und Patient
  • Interdisziplinäre Beratungsmodelle - Entwicklung von Lehrmittelerstellung zur jeweiligen
• Altersgruppe für Multiplikatoren
  • Ausbildung und Fortbildung von Multiplikatoren

    • von Forschungs-Projekten z.B.
  • Zu Versorgungs-Forschung bei Osteoporose
  • Präventions-Maßnahmen 
  • Integrierte Versorgung

in allen Punkten Bezug auf

- Effizienz und Erfolg - Nachhaltigkeit - Pädagogisch-didaktische Inhalt

Wer kann gefördert werden ?

Voraussetzung zur Förderung ist:

• Ein hohes Maß an Eigeninitiative - Selbstverantwortung -Gemeinschaftssinn der Antragsteller.
• Sicherstellung der Nachhaltigkeit durch die Zielsetzung und praktische Umsetzung des Projekts.
• Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit nicht-gewinnorientierten Institutionen, Organisationen und einzelnen Personen.

 

 

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Für Gemeinwohl und Prävention

Machen Sie mit !

Vorsorge & Selbstvorsorge war noch nie so wertvoll wie heute !

Die Stiftung möchte eine innovative Infrastruktur erproben, die dem Patienten den Weg in die Selbsthilfe ebnen soll. Im Rahmen einer Begleitforschung werden die eingesetzten Maßnahmen dokumentiert und bewertet.

Dies gewährleistet eine Transparenz der Aktivitäten und dient der Qualitätssicherung und Projektoptimierung.

Spendenquittungen

Bei Zuwendungen bis 10,-- € auf Anfrage

Bei Zuwendungen ab 10,-- € generell

Vorl. Spendenkonto

Stadtsparkasse Düsseldorf

BLZ 30050110

Kto. 18295295

Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V.

Kirchfeldstr. 149

40215 Düsseldorf

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